Projekt Erhebung Wasserpflanzen
Ausgangslage
Naturnahe Seeufer mit Flachwasserzonen gehören zu unseren vielfältigsten Naturlandschaften. In den empfindlichen Ökosystemen leben besonders viele Pflanzen und Tiere, Menschen suchen sie in ihrer Freizeit zur Erholung auf. Verschiedenste Belastungen und Eingriffe gefährden aber die seltenen natürlichen Flachufer am Vierwaldstättersee.
Projektbeschreibung
Periodische Erhebungen der Wasserpflanzen sind eine unverzichtbare Grundlage für den Schutz der ökologisch wertvollen Ufer sowie die Beurteilung von Eingriffen. Nach der ersten Aufnahme vor über 20 Jahren wird diese Arbeit nun wiederholt:
- in 93 Profilen wird der Wasserpflanzenbestand erhoben
- 17 Vergleichsprofile wurden bereits 1933, 1984 und 1994 erfasst
- 7 besonders interessante Gebiete (u.a. Naturschutzgebiete) wurden meist auf einer Uferlänge von 400m genauer kartiert und beschrieben
Ziel und Zweck
- Kenntnis über die aktuelle Verbreitung von Wasserpflanzen (Biodiversität, gefährdete Arten)
- Entwicklung und Veränderung der Wasserpflanzenbestände (Trends)
- Beurteilung des Zustands der Seeufer als Lebensräume
- Erfolgskontrolle von Massnahmen
- Folgen der Nährstoffabnahme auf die Wasserpflanzen aufzeigen
- Grundlage für bauliche Eingriffe, einen naturnahen Wasserbau in den Uferzonen, kantonale Richtpläne und für Schutz- und Nutzungskonzepte zur Landschaftsplanung Vierwaldstättersee
Ergebnisse / Zwischenergebnisse
Detaillierte Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2011 in einem Schlussbericht veröffentlicht.

