Bild des Vierwaldstättersees

 


Weitere Infos

Der Vierwaldstättersee,
Früherkennungsprogramm
2000, 2004 und 2010 (pdf)

Die Wasserqualität

Der Vierwaldstättersee wird auch als Trinkwasserreservoir genutzt. Rund um den Vierwaldstättersee gibt es 6 Seewasserfassungen und 3 seenahe Trinkwasserpumpwerke. Die Überwachung der Trinkwasserqualität ist daher besonders wichtig.

Die Wasserqualität im See ist heute gut. In den letzten zehn Jahren hat sie sich nicht sichtbar verändert.

Phosphor

Durch den Ausbau der Abwasserreinigungsanlagen ist die Phosphorkonzentration im See zurückgegangen. Mit einer Konzentration von 3 bis 5 Milligramm Phosphor pro Kubikmeter entspricht sie heute den natürlichen, nährstoffarmen Verhältnissen eines Voralpensees.

Nitrat

Die Abwasserreinigungsanlagen halten aber Stickstoffverbindungen nur ungenügend zurück und auch die Zufuhr aus der Landwirtschaft und der Luft hat zugenommen.

Seit der ersten Hälfte der 1960er Jahre stieg die Nitratkonzentration in allen Seebecken an. Im Kreuztrichter hat sie Mitte der 1990er Jahre ein Maximum erreicht und blieb seither bei etwa 600 Milligramm Stickstoff pro Kubikmeter. Am höchsten ist sie im Alpnachersee, wo der Eintrag aus der Landwirtschaft und den Kläranlagen im Einzugsgebiet besonders hoch ist.

Spurenstoffe

Auch Spurenstoffe werden mit der heutigen Abwasserreinigungstechnik nicht oder nur unvollständig abgebaut. Mit dieser noch wenig untersuchten Problematik befasst sich das Projekt Spurenstoffe.