Der Zustand der Ufer

Der Vierwaldstättersee und seine Ufer gehören seit 1983 zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN-Gebiet). Seither werden wertvolle Uferabschnitte in Flachwassergebieten besser geschützt und aufgewertet.

Im Sommer 2008 wurden 96 des rund 150 Kilometer langen Seeufers erneut bewertet. Ein grosser Anteil der Ufer am Vierwaldstättersee ist in einem unbefriedigenden Zustand.

  • Etwa die Hälfte der Ufer des Sees sind mit Mauern und Blockböschungen verbaut.
  • Die Vernetzung der Lebensräume weist Mängel auf.
  • Naturnahe Ufer liegen an den langen, unbeeinflussten Steiluferabschnitten, die sich nicht für die menschliche Nutzung eignen.
  • Bei anderen Kriterien wie z.B. Veralgung oder Substrat in der Flachwasserzone waren nur selten Mängel festzustellen.
  • Unterwasserpflanzen finden am Vierwaldstättersee gute Wachstumsbedingungen vor.

Von Aufwertungen profitieren Natur und Mensch

Das Landschaftsbild und die Natur am Vierwaldstättersee leiden unter den verbauten Seeufern. Das Potenzial für Aufwertungen ist gross. Die Erfolge solcher Massnahmen zeigen sich bei den wenigen, bereits aufgewerteten Ufer- und Flachwasserzonen. Davon oder vom Ersatz der massiven Blockverbauungen oder Mauern durch naturnahe Uferbereiche profitieren die Natur und der Mensch .