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Pflanzen und Tiere |
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Lebensraum Vierwaldstättersee
Seen als besiedelte Lebensräume werden in verschiedene Zonen gegliedert. Der gesamte offene Wasserraum eines Sees wird als Pelagial (Freiwasserzone) bezeichnet. Im Pelagial finden sich zwei charakteristische Lebensgemeinschaften: Zum einen das frei schwebende, mit den Wasserbewegungen passiv treibende Plankton (Bakterien, ein- bis vielzellige pflanzliche und tierische Organismen) und zum anderen die sich aktiv fortbewegenden Fische.Das Pelagial wird unterteilt in das Litoral (Uferzone) und in das Profundal (Tiefenzone). Die typische Uferzone ist sanft abfallend und wenig tief, erhält viel Licht und weist deshalb einen dichten Bewuchs und eine Vielzahl von wirbellosen Kleintieren auf. Die Tiefenzone umfasst den Boden des Seebeckens. Totale Finsternis verhindert jeden Pflanzenwuchs, die Wassertemperatur ist niedrig und konstant. Nur wenige Wirbellosenarten leben in diesen Tiefen, andererseits pflanzen sich hier wichtige Fischarten wie die Felchen und der Seesaibling (Rötel) fort.
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Wie in allen Ökosystemen erfolgt der Stoffkreislauf im See über drei Gruppen von Organismen: Die Produzenten bauen die organische Materie aus mineralischen Substanzen, Wasser und Kohlendioxid auf. Da sie hierfür Sonnenlicht benötigen, sind sie im See ausschliesslich in der Uferzone (Algen und Wasserpflanzen) und in den obersten Wasserschichten (pflanzliches Plankton oder Phytoplankton) anzutreffen. Die Konsumenten sind tierische Organismen, welche sich entweder direkt von den pflanzlichen Produzenten oder von anderen tierischen Konsumenten ernähren. Diese Beziehungen werden als Nahrungskette bezeichnet. Die Reduzenten (oder Destruenten) schliessen den Stoffkreislauf. Sie zerlegen die organische Materie der abgestorbenen Pflanzen- und Tierkörper wieder in ihre ursprünglichen mineralischen und gasförmigen Bestandteile. In diese Gruppe gehören die meisten Bakterien und Pilze.
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| Kleintiere |
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| Unter die Kleintiere fallen verschiedene wirbellose Tiergruppen wie Insekten, Muscheln, Schnecken, Würmer, Süsswasserschwämme, Hohltiere und Spinnentiere. Der grösste Teil dieser Tiere lebt im Uferbereich des Sees. |
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| Plankton |
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| Die Lebensgemeinschaft des Planktons umfasst sowohl pflanzliche Organismen (Phytoplankton) als auch Tiere (Zooplankton). Die einzelnen Planktonarten sind im allgemeinen sehr klein und nur unter dem Mikroskop oder mit einer starken Lupe genau erkennbar. |
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| Vögel |
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| Die auffälligste Tiergruppe am Vierwaldstättersee sind sicherlich die Vögel. Je nach Jahreszeit können unterschiedliche Arten beobachtet werden. |
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| Wasser- und Uferpflanzen |
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| Die Ufer des Vierwaldstättersees sind von einer Vielzahl von Pflanzen besiedelt. Die Zusammensetzung der Arten ändert sich mit der Wassertiefe. |
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| Karte |
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| Entdecken Sie virtuell den Vierwaldstättersee indem Sie ein Seebecken auswählen oder auf die Karte klicken |
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| Aktuell |
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Wasserqualität lädt zum Baden ein!
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Viel Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen laden zum Baden ein. Auch die einwandfreie Wasserqualität in den Seen der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Luzern trüben den Badespass nicht. Einzig in Flüssen und Bächen unterhalb von Klär-anlageneinläufen müssen teilweise Einschränkungen gemacht werden. Das geht aus den koordinierten Untersuchungen hervor, welche die 5 Kantone im Juni durchführten.
Medienmitteilung |
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GIS-Informationsplattform Vierwaldstättersee
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http://www.geo.lu.ch/app/4wsee/ |
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Das neue Buch zum See
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Das Standardwerk "Vierwaldstättersee - Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen" gibt Auskunft über den See und sein Einzugsgebiet in allen Aspekten. Umfang 336 Seiten, über 600 Farbbilder, Grafiken usw.. Buchbestellung |
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Schutz- und Nutzungskarte
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Die Schutz- und Nutzungskarte im Massstab 1:37'500 enthält Natur- und Landschafts-schutzgebiete, Trinkwasser-schutzgebiete, wertvolle Flachwassergebiete, Hafenanlagen und Tankstellen. Gratis-Bezug: Amt für Umwelt Nidwalden, Stans, Telefon 041 618 75 04 / afu@nw.ch |
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